Montag, 5. Dezember 2016

Aussicht von Klagen gegen MyAdvertisingPays

Das Ende von  MAPS

oder

Klagen gegen MyAdvertisingPays


Vor einiger Zeit veröffentlichten wir hier einen kritischen und warnenden Beitrag zu MyAdvertisingPays. Siehe MyAdvertisingPays - Betrug oder Geldmaschine?

Trotz eindeutiger Hinweise und Beweise dafür, das MAPS nicht nachhaltig funktionieren kann, haben ja die Verfechter dieses mutmaßlichen Schneeballsystems vehement behauptet dass bei MAPS alles mit rechten Dingen zuginge. Diese Leute, meist Personen, die direkt oder indirekt von dem System profitierten, waren für Argumente und Beweise nicht zugänglich.

Was wurde aus MyAdvertisingPays?


Nun ja, die Zeit hat gezeigt, dass die Kritik und Warnungen vor MyAdvertisingPays berechtigt waren. MyAdvertisingPays ist Geschichte. Auszahlungen gibt es nicht mehr und die vorher jubelnden und unbelehrbaren jammern nun ihrem nicht mehr auszahlbaren Geld hinterher. Wir erinnern uns: Im April 2016 brach MAPS zusammen. Es gab einen Neustart dieses Schneeballsystems als MAPS 2.0. Nun ist auch bei MAPS 2.0 seit September Feierabend. Auszahlungen wurden eingestellt. Zwar wurde ein weiterer Neustart als MAPS 2.5 angekündigt und dazu vom Internetbetrüger und MAPS-Gründer Mike Deese wieder eine Vielzahl von Versprechen abgegeben, allerdings dürfte das selbst den dümmsten der Teilnehmer kaum noch Vertrauen einflößen.

Wie vorhergesagt, hinterlässt das Schneeballsystem MyAdvertisingPays eine Vielzahl geprellter und betrogener Teilnehmer. Die Rufe nach Klagen werden immer lauter.

Aussicht von Klagen gegen MyAdvertisingPays

Nun meinen viele der Geprellten, ihre Interessen mit Klagen durchsetzen zu können. Rufe wie der unter


werden laut.

Mal abgesehen davon, dass Sammelklagen in Deutschland gar nicht möglich sind, dürften die Aussichten, auf dem Rechtsweg doch noch Geld aus dem Schneeballsystem abzuziehen äußerst gering sein. Die Erfahrung zeigt, dass bei Schneeballsystemen nach deren Zusammenbruch selten noch etwas zu holen ist. Allerdings könnte man Strafanzeige gegen MAPS und seinen Werber stellen. Auch kann man sich an seinen Werber (auch Sponsor genannt) wenden und Schadenersatz verlangen. Falls er nicht bereit ist, den entstandenen Schaden zu ersetzen, sollte man sich diesbezüglich anwaltlich oder bei einer Verbraucherschutzzentrale beraten lassen.

Ich habe selbst geworben. Was soll ich nun tun?

Wenn man selbst Leute ins System geholt und Gewinn gemacht hat, könnte man auf jeden Fall seine Downline kontaktieren und ihnen einen Ausgleich für den entstandenen Schaden, zumindest im Rahmen des eigenen Gewinns, anbieten. So entgeht man möglicherweise Anzeigen und Klagen dieser Leute. Gewinne wurden ohnehin unrechtmäßig gemacht und man hat keinen Anspruch darauf.

Fazit

Die Tatsache, das MyAdvertisingPays kein seriöses Unternehmen, sondern ein groß Angelegter Betrug auf Basis eines Schneeballsystems sind, bei dem keine Gewinne generiert, sondern Geld nur umverteilt wird, wurde von uns unter
bereits vor fast genau 2 Jahren erläutert. Zahlreiche andere Blogs, Webseiten oder Foren, wie zum Beispiel das Geldthemen-Forum warnten ebenfalls deutlich vor MyAdvertisingPays. Siehe auch
Leider verrauchen solche Warnungen zu leicht, da zum Einen die gutgläubigen Menschen die vom leicht zu verdienenden Geld träumen, das glauben, was sie glauben wollen und weil zum Anderen, die Betrüger und Abzocker und deren Helfer und Helfershelfer selbst jede warnende Stimme als zu einem unwissenden, neidischen Versager gehörend diffamieren, der nur eines im Sinn hat, nämlich den vielen Teilnehmern diese schöne Einnahmequelle schlechtzureden. So war es immer und so wird es bei jeder Abzocke der Zukunft auch sein.

Wer an der Wahrheit interessiert ist, findet jedoch bei uns, auf Geldthemen (besonders im dortigen Forum) und im Web-Marketing-Blog realistische Bewertungen und Einschätzungen.

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